Die Mühlen
Ehafte Betriebe unterscheiden sich in verschiedener Hinsicht vom übrigen Gewerbe und Handwerk. Weil sie im Besitz einer Bewilligung sind, müssen sie in einem bestimmten Rayon – in der Regel innerhalb eines Dorfes – keine Konkurrenz fürchten.
Die ersten Mühlen
Zu diesen ehaften Gewerbebetrieben gehören die Mühlen. Die erste stand nördlich der Kirche, hatte aber nicht lange Bestand. Die zweite Mühle wird erst im 17. Jahrhundert das erste Mal erwähnt. Sie wechselt relativ häufig den Betreiber und kommt 1754 in den Besitz von Hans Rudolf Zollinger-Grob Dieser erwirbt 1786 auch noch die Taverne zum Schwarzen Bären und steigt so neben dem damaligen Gerichtsherrn Wolf von Landenberg zum einflussreichsten Turbenthaler Bürger auf.
Hutziker Mühle
Auch Hutzikon verfügt über eine Mühle, die sogenannte «Altmühle». Diese läuft gut, solange Turbenthal keine eigene Mühle hat. Als es mit dieser Herrlichkeit vorbei ist, schwindet die wirtschaftliche Basis der Altmühle und sie geht ein.
Mehr dazu im Buch "1200 Jahre Turbenthal", Seite 68 - 70