Ein Sekundarlehrer schreibt Geschichte
Als ersten Sekundarlehrer stellt Turbenthal Valentin Oesterreicher ein. Aber der aus dem erzkonservativen Bayern geflüchtete Lehrer gerät in das Visier der Schweizer Behörden, wird wegen unliebsamer politischer Tätigkeit verhaftet und ins Ausland abgeschoben.
Georg Geilfus übernimmt die Sek
Mit dem zweiten Lehrer hat die Sekundarschulpflege mehr Glück. Es handelt sich um den Deutschen Georg Geilfus, der zwar ebenfalls als politischer Flüchtling in die Schweiz kommt, aber hier nicht unter Beobachtung steht. Geilfus nimmt seine Arbeit 1837 auf und bleibt dem Sekundarschulkreis bis 1848 treu. Dann wird er als Lehrer für Geschichte und Geografie an die Höheren Stadtschulen von Winterthur berufen, wo er bis 1876 unterrichtet. Von 1874 bis 1884 präsidiert er die Aufsichtskommission des Technikums Winterthur.
Ehrendoktorwürde für Geilfus
1872 erhält er für seine immensen Verdienste um die Pädagogik im Kanton Zürich die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich.
Mehr dazu im Buch "1200 Jahre Turbenthal", S. 143