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Die katholische Kirche

Blick auf die katholische Kirche im Jahr 1934. (Quelle: Archiv Christian Meier)

Die Zahl der Katholikinnen und Katholiken in Turbenthal wächst im 20. Jahrhundert laufend. Aber eine eigene Kirche haben sie noch lange nicht. Gottesdienste müssen in einem kleinen Schulzimmer, das zur Kapelle umgenutzt werden darf, durchgeführt werden. Als weitere Möglichkeit stehen der Gottesdienstbesuch in Kollbrunn oder Bauma offen. 

1934 - Spatenstich

1931 ordnet der Bischof von Chur an, in Turbenthal eine katholische Gemeinde ins Leben zu rufen und eine Kirche zu bauen. Sofort beginnt die Sammlung von Geld und die Planung. 1934 wird Turbenthal zur Missionsstation erhoben. Zur neuen Pfarrei gehören auch die Ortschaften Rämismühle-Zell, Wildberg und Wila. In der Kasse befinden sich inzwischen 51'000 Franken. Ende Januar 1934 beginnt man an der Schulstrasse mit dem Aushub, und schon am 25. November 1934 findet die Einsegnung des katholischen Gotteshauses statt. 

Moderner Kirchenbau

Die Herz-Jesu-Kirche wird von Fachleuten als Musterbeispiel einer modernen Kirche von herzerfreuendem, warmem und durch und durch sakralem Charakter gelobt.

Mehr dazu im Buch "1200 Jahre Turbenthal", S. 216 - 218