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Eine neue Kirche für Turbenthal

Blick in dieGruft der Landenberger. (Quelle: Archiv Christian Meier)

Die Kirche ist im Mittelalter omnipräsent. Der wachsenden Dorfbevölkerung von Turbenthal ist es deshalb wichtig, über ein stattliches Gotteshaus zu verfügen. Die alte Kirche entspricht den Ansprüchen nicht mehr, eine neue soll gebaut werden.

Landenberger als Sponsoren der neuen Kirche

Aber Turbenthal ist nicht reich. Es braucht die finanzielle Unterstützung der Landenberger. Diese beschliessen, gemeinsam 600 Pfund und 300 Gulden an den Bau beizusteuern. Fast die Hälfte dieser Spende übernimmt Bischof Hugo von Konstanz, ein Abkömmling der Hohenlandenberger. Er gilt als die treibende Kraft hinter dem Neubau der Kirche. Mit ihrer Spende verbinden die Landenberger aber zahlreiche Auflagen, namentlich das Recht, in einer eigenen Gruft in der Kirche begraben zu werden.

Turbenthaler finanzieren ebenfalls

Die finanzielle Unterstützung der Landenberger hilft zwar beim Neubau, aber die Turbenthaler Bevölkerung muss trotzdem noch recht viele Finanzen aus eigener Kraft aufbringen. 1510 erfolgt der Spatenstich, 1517 wird die neue Kirche fertiggestellt. 

Mehr dazu im Buch "1200 Jahre Turbenthal", S. 50 - 54

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