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Die Kirchgemeinde Sitzberg

Hochzeit in der Kirche Sitzberg im Jahr 1920. (Quelle: Archiv Christian Meier)

Die reformierte Kirchgemeinde Turbenthal durchlebt im 19. Jahrhundert verschiedene Änderungen. Die wichtigste ist wohl die Abtrennung der Höfe im Pirg und damit die Gründung der reformierten Kirchgemeinde Sitzberg – der bis heute kleinsten Kirchgemeinde im Kanton Zürich.

Ein langjähriger Wunsch

Schon lange strebt die Bevölkerung im Pirg nach einer eigenen Kirche, denn der Weg zur Kirche Turbenthal ist lang und beschwerlich. Am 26. Dezember 1833 schreiten zehn Bürger zur Tat und beginnen mit einer Geldsammlung. Es kommt eine stattliche Summe zusammen,  und vor allem werden ein Bauplatz und Baumaterial für die künftige Kirche zur Verfügung gestellt. 
Zunächst wird die Bezirkskirchenpflege für das Projekt einer eigenen Kirche gewonnen, 1836 stimmt auch der Regierungsrat der Bildung einer der Turbenthaler Kirchgemeinde angegliederten «Filiale» zu.

Grundsteinlegung

Am 15. Juni 1837 wird der Grundstein der neuen Kirche gelegt, am 14. Oktober 1838 kann sie eingeweiht werden. Über die Jahre hinweg geht «vergessen», dass Sitzberg nur eine Filial-Kirchgemeinde ist, und so wird sie zu einer eigenständigen kleinen Kirchgemeinde. 

Mehr dazu im Buch «1200 Jahre Turbenthal», S. 185–187

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