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Naturschutz

Unsere Natur und Landschaft verarmen zusehends durch zivilisatorische Aktivitäten. Mit dem Rückgang naturnaher Biotope, wie Riedwiesen, Moore, Hecken, usw., nimmt auch die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt ab.

Wesentliche Veränderungen im Landschaftsbild sind auf Güterzusammenlegungen und Meliorationen zurückzuführen. An die Stelle einer kleinräumig gegliederten, vielfältig genutzten Kulturlandschaft sind grossflächige Monokulturen getreten. Dieser Wandel geht einher mit der Zerstörung wertvoller Landschafts- und Naturelemente (Hochstamm-Obstgärten, Einzelbäume, Hecken etc.).

Zu den Schutzobjekten gehören unverdorbene Natur- und Kulturlandschaften. Sie können auch kleine Einheiten wie Hecken, Feldgehölze, Trockenstandorte usw. enthalten.

Neophyten sind Pflanzen, die nach der Entdeckung Amerikas absichtlich oder unabsichtlich nach Europa eingeführt worden sind. Sie werden auch gebietsfremde Pflanzen genannt. Invasive Neophyten breiten sich bei uns unkontrolliert aus, richten Schäden an und verursachen so Probleme. Sie gefährden Menschen, Tiere und Umwelt oder beeinträchtigen die biologische Vielfalt. Sie können Infrastrukturbauten beschädigen, zu land- und forstwirtschaftlichen Ertragsausfällen führen oder die Unterhaltskosten von Grünräumen verteuern. Einzelne sehr problematische Neophyten bewirken zudem eine Wertverminderung des Baulandes oder sind gesundheitsschädigend.

Die Abteilung Tiefbau und Werke führt das Inventar der kommunalen Natur- und Landschaftsschutzobjekte und regelt die Beitragszahlungen der Gemeinde für die Bewirtschaftung der erfassten Flächen. Sie ist zudem auch Neophytenkontaktstelle.

Dateien

Konzept zum Umgang und zur Bekämpfung von invasiven Neophyten (Neophytenkonzept)
Gebietsfremde Problempflanzen (invasive Neophyten) bei Bauvorhaben
Merkblatt Goldruten
Merkblatt Neophyten
Merkblatt Neozoen
Der richtige Umgang mit Bauabfällen


Zuständige Abteilung